KRSTE   ENE   NS   TNE   SU   OVE   NISI   EEE   RNS   EE   INA   INNER   IEEE   RIS   TEE   
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 Vierteljahrig   Din.   108;   monatlich   
Bei   durch   Lohnbewegung   not-.   
Nr.   I|   (8887)   
„   Stürmisch   begrüßt,   
PRANUMERATIONSPREISE:   
Mit   Zustellung   Loko:   
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oi   Me   2   56527   
Osijek.   
   
   
   
-   OSIJEK,   Samstag,   2.   Jinner   1926   
   
|   JAHRGAM   59,   
   
4   i   Radić.   
Eine   Neujahrsrede   Radić.   
(Telegramm   der   »Drau«.)   
Vukovar,   1.   Janner.   
Unterrichisminister   Stjepan   Radić   hat   heute   
vormittag   hier   im   »Hrv.   Dom«   in   einer   mehr   als   ein-   
_   stiindigen   Rede   alle   aktuellen   politischen   Fragen   
erortert.   Auf   dem   Bahnhofe   wurde   der   Minister   von   
einer   zahlreichen   Menschenmenge   erwartet   und   
In   Seiner   Begleitung   befanden   
sich   nebst   Seiner   Gemahlin   nur   noch   sein   Kabinetts-   
chef   Dr.   Josip   Košutić.   
Unterrichtsminister   Stjepan   Radić   legte   den   
Weg   vom   Bahnhofe   zum   »Hrvatski   Dom«   in   einer   
|...   vierspannigen   Equipage   zuriick   und   er   war   auf   dem   
 ganzen   Weće   Gegenstand   
lebhafter   Ovationen,   
Der   Versammlung   wohnten   mehrere   Tausend   Per-   
sonen   bei.   Die   Parteiorganisationen   kamen   aus   der   
ganzen   Umgebung   nach   Vukovar,   die   aus   Sotin   mit   
einer   Musikkapelle.   Unter   den   Deputationen   sah   
man   auch   solche   aus   Subotica   und   Osijek,   letztere   
unter   Führung   des   Advokaten   Dr.   Hefer.   In   einem,   
Gespräche,   welches   Dr.   Hefer   mit   dem   Minister   
-   Radić   gepilogen   hatte,   stellte   der   Minister   
seinen   baldićen   Besuch   in   Osijek   in   
.   Aussicht,   
20   e   
Beograd,   1.   Janner.   
Der   Ministerrat   hat   gestern   eine   auffallend   
lange   Sitzung   gehalten,   die   von   12   bis   20%   Uh   
dauerte   und   welcher   auch   die   Majorititsmitglie-   
|.   der   des   Finanzausschusses   beiwohnten.   
Ministerprasident   Pašić   erčffnete   die   Sitzung   
mit   einer   langeren   Rede,   in   der   er   die   Notwendig-   
keit   betonte,   an   allen   Seiten   zu   sparen.   Der   Bedarf   
an   Investitionen   und   Anleihen   zur   Erneuerung   des   
Landes   sei   nicht   mehr   so   stark   wie   friiher   und   da   
-   könne   man   schon   Ersparnisse   erzielen.   Es   gibt   Aus-   
*   gaben,   erklarte   er,   die   bedeutend   verringert   werden   
können,   Die   Beamtenfrage   Sei   Sehr   Schwierig,   eine   
   
   
Die   Versammlung   wurde   um   1411   Uhr   von   Gr-   
čević    eroffinet.   Zunächst   Sprachen   mehrere   
Bauern,   dann   der   Rechishörer   Tolj   aus   Subotica   
und   zum   Schlusse   Minister   Radić,   der   den   Zu-   
horern   insbesondere   ein   leichtfiafiliches   Exposee   
über   die   geplanten   Steuerreiormen   gab.   Von   Wich-   
tigkeit   war   die   Betonung,   daß   im   Schoße   der   Ver-   
Ständigungsregierung   zwiSchen   den   Radikalen   und   
Bauernparteilern   in   allen   Fragen,   Speziell   in   Fragen,   
welche   die   Interessen   des   Bauernvolkes   berühren,   
volle   Harmonie   herrscht   und   daß   alle   gegenteiligen   
'Nachrichten   der   oppositionellen   Presse   falsch   sind.   
Nach   der   Versammlung,   welche   um   12%   Uhr   zu   
Ende   war,   fand   ein   Festbankett   statt,   an   welchem   
rund   170   Personen   teilnahmen.   Minister   Radić   
wurde   auch   beim   Bankette   gefeiert.   
Um   15   Uhr   haben   Minister   Radić   mit   Ge-   
mahlin   und   Dr.   Košutić   Vukovar   wieder   ver-   
lassen.   
Während   Seines   kurzen   hiesićen   Auftenthaltes   
hat   Minister   Radić   die   erschienenen   Deputatio-   
nen   Seiner   Partei   empfangen   und   sich   mit   denBauern   
auffallend   lange   unterhalten,   
Ein   8''.-Stündiger   Ministerrat   am   Silvestertage.   
dürfe   Sie   nicht   überstürzt   werden,   Die   Personalaus-   
gaben   verschlingen   Sehr   große   Beträge.   
Unterrichtsminister   Stjepan   Radić   gab   Seiner   
Ueberzeugung   Ausdruck,   daB   der   Herr   Ministerpr&-   
sident   Nikola   Pašić,   dank   seiner   Autoritat,   im-   
Stande   Sein   werde,   die   Ersparungsmaßnahmen   er-   
folgreich   durchzuführen,   wofür   ihm   das   ganze   Volk   :   
Dank   und   Anerkennung   wissen   wird,   Zum   Gegen-   
Stand   Sprachen   fast   alle   Minister   im   gleichen   Sinne,   
Es   wurde   beschlossen,   den   Finanzausschuß   in   
mehrere   Sektionen   mit   zwei   bis   drei   Mitglieder   zu   
teilen,   die   einzeln   die   Budgets   der   einzelnen   Mini-   
Sterien   in   Beratung   nehmen   und   hierauf   dem   Ple-   
Herabsetzung   der   Beamtenzahl   sei   notwendig,   doch   |   num   des   Finanzausschusses   Bericht   erstatten   Sollen,   
   
Abschlussder   Hochschulkonferenzen   inZagreb   
Zagreb,   31.   Dezember.   
Die   vor   vier   Tagen   eröffneten   Konferenzen   über   
'das   Universitätsgesetz   und   Hochschulfragen   fanden   
heute   um   12   Uhr   ihren   Abschluf.   
In   der   gestrigen   Nachmittassitzung   wurde   die   
fin   der   Vormittagskonferenz   grundsatzlich   durchbe-   
ratene   Frage   des   »numerus   clausus«   fiir   Universitats-   
priofessoren   in   Einzelheiten   erörtert   urid   beschlos-   
Sen,   in   dieser   Frage   keinen   positiven   Standpunkt   ein-   
zunehmen.   Die   Schlechten   Erfahrungen,   die   man   mit   
dem   auch   dort   aufgegebenen   »numerus   clausus«   in   
Beograd   gemacht   hat,   veranlaßte   die   Konferenz,   die   
-   Feststellung   von   Gegenständen   und   vortragenden   
-Professoren   sowie   der   Disziplin   fiir   ordentliche   und   
für   außerordentliche   Professoren   und   Dozenten.   den   
Fakultätsstatuten   zu   überlassen,   die   als   Durchfüh-   
Tungsverordnungen   zum   Universitätsgesetze   erSchei-   
*   nen   werden.   Da   nach   Erlassung   dieser   Verordnungen   
ohne   Bewilligung   höherer   zustindiger   Faktoren   diese   
Einteilung   nicht   unabänderlich   sein   wird,   werden   die   
mit   dem   »numerus   clausus«   erstrebten   Ziele   ohnehin   
erreicht   werden.   
In   der   heutigen.   Vormfittagssitzung   wurde   als   |   Konferenz   
"eine   der   wichtigsten   Fragen   die   Assistentenfrage   er-   
örtert..   Die   darüber   gefaßten   Beschlüsse   Sollen   den   
Intervention   des   griechischen   Aussen-   
ministers   wegen   einer   Rede   Radić.   
Stjepan   Radić   betonte   in   einer   seiner   jiingsten   
Reden,   Jugoslavien   benötige   den   Ausgang   zum   Agai-   
\schen   Meer.   Wie   nun   aus   Athen   gemeldet   wird,   rief   
diese   Nachricht   in   der   griechischen   Gffentlichen   Mei-   
'hung   große   Erregung   hervor.   Der   griechische   Mini-   
'Ster   des   Äußern,   Rufos,   intervenierte   beim   Athe-   
ner   jugoslavischen   Gegandteh   Gavrilovie,   der   
Sein   Bedauern   ausdrückte,   daß   Radi   als   aktiver   
Staatsmann   eine   Aeußerung   getan   habe,   welche   die   
Sriechische   öffentliche   Meinung   und   die   amtlichen   
reise   mit   Entrüstung   erfülle,   
REGNI   a   i   
   
   
Universitatsassistenten,   deren   materielle   Lage   bis-   
her   geradezu   unertraglich   war,   eine   bessere   Lage   und   
außerdem   für   die   Lehrkörper   durch   wohlgeordnete   
Auswahl   unter   den   Assistenten   einen   Nachwuchs   si-   
chern.   Bestimmungen   iiber   diese   Auswahl,   die   den   
besten   und   fihissten   Assistenten   den   Vorrang   ge-   
wahrleisten,   wurden   in   den   Gesetzentwurf   aufgenom-   
men.   SchliefBlich   wurden   die   Uebergangsbestimmun-   
gen   des   Entwurfes   durchberaten   und   einstimmig   an-   
genommen.   
Die   Konferenz   hat   den   Beograder   Universitšts-   
professor   Dr.   Radovanović   und   den   Professor   “der   
Zagreber   Technik,   Dr.   Belobrk,   der   bei   den   Beratun-   
gen   als   Generalsekretär   fungierte,   damit   betraut,   
einen   Bericht   an   den   Unterrichtsminister   iiber   die   Be-   
schliisse   der   Konferenz   auszuarbeiten,   Beide   Herren   
haben   Schon   heute   mit   dieser   Arbeit   begonnen   und   
werden   sie   am   Samstag   beenden   Sodann   wird   das   
gesamte   Material   dem   Unterrichtsminister   vorgelest,   
der   den   von   der   Konfsrenz   teilweise   abgeänderten   
Entwurf   wahrscheinlich   noch   den   einzelnen   Univer-   
sititen   zur   Aeußerung   einschicken   wird.   Ueber   die   
endgiltiće   Fassung   des   Entwurfes   wird   eine   letzte   
der   Universitštsprofessoren   entscheiden.   
|   die   unter   Vorsitz   des   Unterrichtsministers   Stattfinden   
wird.   
Diktaturgerüchte   in   Bukarest.   
Bukarest,   1.   Jänner.   
Hier   gehen   wieder   einmal   Diktaturgerüchte,   Der   
»Cuvantul«,   das   Organ   der   oppositionellen   Rechten,   
teilt   mit,   daß   die   Absicht   bestanden   habe,   das   Land   
mit   einem   Generalskabinett   zu   überraschen.   Der   
Plan   sei   nur   an   der   Absage   des   Generals   Preschan,   
des   ehemaligen   Generalstabchefs,   der   zum   Minister-   
prasidenten   ausersehen   gewesen,   gescheitert.   
das   gegenwärtige   liberale   Kabinett   Bratianu   mit   
Ablauf   der   jetzigen   Parlamentsperiode   zurücktritt,   
ist   die   Frage   der   Nachfolge   bei   der   Eigentiimlichkeit   
des   rumanischen   Parlamentarismus   tatsa&chlich   ge-   
i   IGst,   Ein   rein   parlamentarisches   Kabinett   ist   in   Ru-   
|   mänien   beinahe   eine   Utopie,   80   daß   jene   Gerüchte   
immerhin   einige   Wahrscheinlichkeit   für   Sich   haben..   
Da   
   
   
Stjepan   Radić   iiber   die   Aufgabe   der   
Leürer.   
SIE   DÜRFEN   NICHT   FUNKTIONARE   POLITK--   
SCHER   ORGANISATIONEN   SEIN.   
Im   Zagreber   »Dom«   veröffentlicht   Stjepan   R   a-   
d   16“   mit   Seiner   vollen   Namensunterschrift   als   »Chef   
der“   Kroatischen   Bauernpartei   und   Unterrichtsmini-   
ster«   ein   Mahnwort   an   die   Lehrerschaft,   in   dem   er   
darauf   aufimerksam   macht,   daß   ein   Lehrer,   wenn   er   
auf   dem   richtigen   Flecke   ist,   in   Seiner   freien   Zeit   
unendlich   vieles   für   die   Bevölkerung   tun   kann,   In   
den   bäuerlichen   Volksaufklärungs-   und   humanitären   
Vereinen,   in   den   Gesang-   und   Tamburašenvereinen,   
in   den   Sokolvereinen,   in   den   Analphabetenkursen,   in.   
den   Musterwirtschaften   kann   er   sich   betštigen;   er   
kann   Vortrage   aller   Art   iiber   hygienische,   erzieheri-   
Sche   und   andere   Themen   halten,   und   das   Bauern-   
volk   wird   ihm   fiir   eine   solche   Tatiskeit   stets   dankbar   
sein.   
»Daher   sollen   sich   die   Lehrer   und   Professoren   in   
erster   Linie   mit   dieser   kulturellen   Arbeit   befassen.   
nicht   aber   in   die   Ausschiisse   politischer   Parteien   ein-   
treten.   Es   versteht   sich   von   selbst,   dafB   die   Lehrer   
in   jeder,   also   auch.in   politischen   Fragen   Ratschlage   
erteilen   können.   wenn   Sie   darum   angegangen   werden.   
aber   für   die   Mitwirkung   in   den   Ausschüssen   politi-   
Scher   Organisationen   können   die   Lehrer,   wenn   sie   
Sich   voll   ihrer   Aufgabe   widmen,   nicht   einmal   Zeit   
baben   und   bei   uns   Kroaten   ist   dies,   Gott   sei   Dank,   
auch   gar   nicht   nötig,   Dies   empfehle   ich   der   gesam-   
ten   Lehrerschaft,   Sowohl   jenem   Teile   derselben,   der   
politisch   der   Kroatischen   Bauernpartei   angehört,   als   
'auch   jenem,   der   anderen   politischen   Parteien   ah-   
hängt.   Hilft   dieser   freundschaftliche   Rat   nicht,   so   
werde   ich   eine   Verordnung   herausgeben,    welche   
verbieten   wird.   daß   Lehrer   un   Professoren   Funktio-   
näre   in   politischen   Organwetioner   sein   diirfen.«   
   
Grosser   Kongress   der   Radikalen   Partei   
im   Mai   1926.   
Beograd,   1.   Jänner.   
Wie   aus   dem   Sekretariate   der   Radikalen   Partei   
verlautet,   wird   für   den   Mai   ein   Kongreß   der   Radi-   
kalen   Partei   nach   Beograd   einberufen   werden.   Für   
diesen   Kongreß   herrscht   in   radikalen   Kreisen   gro-   
ßes   Interesse,   zumal   bedeutende   Fragen   der   inneren   
Organisation   der   Radikalen   Partei   gelöst   werden   
sollen,   da   sich   Pašić   Selbst   nicht   mehr   fähig   fühlt,   
die   Organisation   der   Partei   allein   zu   leiten.   
Der   HauptausschuB   der   »Orjuna«   hat   sich   mit   
11   gegen   8   Stimmen   für   seinen   Obmann   Dr.   Leon   
tić   und   gegen   den   gewesenen   Unterrichtsminister   
Svetozar   Pribićević   ausgesprochen.   |   
Aus   diesem   Anlasse   gab   Pribićević   im   Wege   
der   Beograder   »Reč«   seinen   Gesinnungsgenossen   den   
deutlichen   Wink,   daraus   die   Konsequenzen   zu   zie-   
hen   und   aus   der   Organisation   der   »Orjuna«   auszu-   
treten.   Falls   die   Pribićevićanhšanger   diesem   Winke   
Folge   leisten   werden   —-   woran   nicht   zu   zweifeln   ist   
—   dann   unterliegt   es   keinem   Zweifel,   daß   die   »Or-   
juna«   eine   namhafte   Schwächung   erfahren   wird.   
Ein   Zwist   in   der   Davidovićpartei.   
Das   Beograder   »Vreme«   weif   zu   berichten,   in-   
den   Reihen   der   Demokraten   sei   eine   wachsende   
Spannung   zwischen   den   ehemaligen   Liberalen   einer-   
seits   und   den   »Samostalci«,   sowie   den   Fortschrittli--   
chen   andererseits   wahrzunehmen.   »Samostalci«   unđ   
Fortschrittler   Seien   damit   unzufrieden.   daß   die   
Liberalen   allmählich   die   Uebermacht   in   der   Partei   
   
   
-   Sewännen.   Diese   Unzufriedenheit   komme   öffentlich   -   
noch   nicht   zum   Ausdruck;   sie   werde   aber   in   allen   -   
Farteivorgängen   bemerkbar.   So   hätte   sie   auf   dem   
letzten   Kongreß   der   demokratischen   Partei   eine   ge-   
wisse   Wirkung   geübt,   Die   Unstimmigkeiten   zwischen   .   
diesen   beiden   Strömungen   hätten   Sich   noch   mehr   nach   
dem   Kongresse   verschärft,   als   Zika   Rafajlovie   
ehemaliger   Liberaler,   nicht   in   den   Hauptausschuß   ge-   
wahlt   worden   sei.   Rafajlović   beschuldige   Kosta   Ti.   
motijević,   daß   dieser   als   alter   »Samostalac«   im   Kan-   
didierungsausschusse,    dessen   Mitglied   er   geweisen   
sei,   die   Wahl   Rafajlović'   in   den   Hauptausschuf   hin-   
tertrieben   habe   Es   sei   versucht   worden,   die   Ange-   
legenheit   zu   schlichten,   indem   ein   Mitglied   des   
Hauptausschusses   zugunsten   Žika   Rafajlović'   verzick-   
3   
ii